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Die Firma A. Schumann bestand ursprünglich aus einem bereits 1880 eröffneten Optikergeschäft, einer Optikerwerkstatt und einem kleinen feinmechanischem Betrieb. In diesem Betrieb wurden wissenschaftliche Apparate nach den Angaben der Kunden hergestellt. Hierzu kamen auf Wunsch der Großindustrie die Anfertigung von technischen Modellen, d. h. von naturgetreuen und vielfach betriebsfähigen Nachbildungen großer Maschinen und Anlagen im kleinen Maßstab. So wurde z. B. auf der Ausstellung im Jahr 1890 ein Modell eines Sicherheitstores des Dortmund-Ems-Kanal der Gutehoffnungshütte in Sterkrade gezeigt. Mit der Entwicklung des Telefonwesens, kam die Herstellung von Telefoneinrichtungen hinzu. Bald waren die auf der Grabenstraße 8 gemieteten Räume zu klein, so dass auf der Alleestr. 55 ein Haus für das Optikergeschäft erworben wurde und in der Bahnstr. 39 Fabrikationsräume für den feinmechanischen Betrieb hinzugemietet wurden. Anfang des 19. Jahrhundert wurden dann auch diese Räumlichkeiten zu klein. Es wurde das Grundstück Poststr. 7 gekauft und auf diesem ein Fabrikgebäude mit drei Fabrikationssälen und Nebengebäuden errichtet wurde. Dieses Gebäude blieb bis zum Jahr 2003 der Sitz der Firma.

Unter den Söhnen von A. Schumann, Dipl.-Ing. Robert Schumann und Optiker Paul Schumann wurde das Optikergeschäft nebst Werkstatt aus der Firma ausgegliedert. Dipl. Ing. Robert Schumann wurde Leiter und Inhaber der Firma A. Schumann. Unter seiner Leitung wurde die Anfertigung technischer Modelle auf ein Höchstmaß technischer Vollkommenheit gebracht. Die Firma stellte in den Jahren 1929-1931 die größten Modelle her und zwar den gesamten Rotterdamer Hafen Komplex im Maßstab 1:100 und das Berliner Gaswerk im Maßstab 1:10. Das letztere Modell nahm eine gesamte Ausstellungshalle mit 300 qm Fläche ein und war voll funktionsfähig. Auf dem medizinischen Sektor wurden wurden Augenmagnete für die Extraktion von Splittern entwickelt. Später folgte die Herstellung von besonders kleinen, handlichen Elektrowerkzeugen auf Grund eines von Robert Schumann entwickelten hochtourigen Kleinmotors. Da die Elektrohandwerkzeuge sich im eigenen Betrieb so gut bewährten und Kunden sie dort sahen, wurden diese dann auch für den allgemeinen Markt gefertigt. Als die sogenannten Diros-Elektro-Werkzeuge erwarben sie sich bald einen weiten Kundenkreis im In- und Ausland. Die mit diesem hochtourigen Werkzeug gewonnene Erfahrung befruchtete wiederum den Medizinsektor. Der ursprünglich für industrielle Zwecke gedachte Kleinmotor, wurde ein von Prof. Dr. Schreus, Chef der Hautklinik in Düsseldorf, entwickeltes Hautschleifgerät. Wie die übrigen Erzeugnisse der Firma A. Schumann hat auch dieses Gerät in kürzester Zeit nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt Anerkennung gefunden. Zur Abwicklung des Verkaufs und des Service für medizinische Geräte in den Vereinigten Staaten wurde die Firma A. Schumann Incorporated, in Racine/Wisconsin gegründet und 1963 nach Concord/MA ins Zentrum der Elektronikindustrie verlegt.

Nach dem Tod von Robert Schumann 1969 führten seine Söhne das Unternehmen weiter. Dipl. Ing. Helmut Schumann, Schöpfer eines vollkommen neuen Systems des hochtourigen Präzisionsschleifens, das für die heutige Fertigung unentbehrlich ist, wurde Inhaber der Precise GmbH und der Precise Products Corp. und brachte beide Firmen in den Rockwell Konzern ein.

Dr. Reinhold Schumann, der Vater des jetzigen Eigentümers Dipl. Ing. Roger Schumann,
wurde Inhaber des Stammhauses, der Firma A. Schumann in Düsseldorf mit ihrer Niederlassung in Concord/USA. Er hat die Anwendung des hochtourigen Schleifens in der Dermatologie durch neue, geräuscharme Hochfrequenzmotoren weiterentwickelt.



Noch heute ist die Firma Schumann führend in der Entfernung von Tätowierungen durch das Hautschleifgerät Type DERMA .

Viel verdanken das Stammhaus und die ausgegliederten Unternehmen ihren langjährigen Mitarbeitern. Hier seien die Betriebsleiter besonders erwähnt:
Walter Diehl (1920-1945)
Alfred Wolter (1945-1972)
Friedrich Jordan ( 1973-1999)
Achim Stephan ( 1999 bis heute)

Herr Wolter war ebenso wie Herr Jordan fast 50 Jahre in der Firma tätig.

Im kaufmännischen Bereich sind Prok. Bernhard Lottner (1924-1955)
und Herr Hermann Schüller (1955-1981) zu erwähnen.
Nachfolger von Herrn Schüller ist Herr Hansjörg Grunert (1981- heute).
Wie Herr Lottner kommt er zur Firma von einem der ältesten Kunden, Fried. Krupp